Bösgläubige Markenanmeldungen als unlauteren Wettbewerb bekämpfen

Bösgläubige Markenanmeldungen und das Horten von Marken sind für viele ausländische Unternehmen in China schon lange ein lästiges Problem. Jetzt wurde ein Durchbruch in der chinesischen IP-Rechtsprechung erzielt: Der Markenrechtsinhaber kann gegen bösgläubige Markenanmeldungen wegen unlauteren Wettbewerbs klagen und einen Unterlassungsanspruch sowie Schadensersatz durchsetzen.   Ein Präzedenzfall ist die Rechtssache Emerson Electric Co. vs. Xiamen… Bösgläubige Markenanmeldungen als unlauteren Wettbewerb bekämpfen weiterlesen

Chinesische Patentflut: KI-gestützte Recherchetools helfen

Die ständig wachsende Flut chinesischsprachiger Patente bereitet ausländischen Patentanwälten, Forschungs- und Entwicklungsteams von Unternehmen und Unternehmensjuristen zunehmend Probleme. Mit klassischen Patentrecherchen ist es nicht möglich, alle relevanten Schutzrechte innerhalb einer akzeptablen Zeitspanne zu identifizieren und zu überprüfen. Begrenzte Schlüsselwörter scannen nicht die gesamte Technologiebreite und können die Beziehung zwischen Schlüsselwörtern sowie Synonymen von Schlüsselwörtern übersehen.… Chinesische Patentflut: KI-gestützte Recherchetools helfen weiterlesen

Wer ist Betreiber kritischer Informationsinfrastrukturen?

Betreiber kritischer Informationsinfrastrukturen (Critical Information Infrastructure Operator, CIIO) sind ein zentraler und bislang unscharfer Begriff des neuen chinesischen Systems der Cybersicherheit und des Datenschutzes. Mit den am 1. September 2020 in Kraft getretenen Verordnungen über den Schutz kritischer Informationsinfrastrukturen schafft die Regierung jetzt mehr Transparenz, erhöht aber gleichzeitig den Druck auf die in China tätigen… Wer ist Betreiber kritischer Informationsinfrastrukturen? weiterlesen

Chinesische Brands überholen westliche Marken

Der Trend ist branchenübergreifend: Auf dem chinesischen Binnenmarkt überholen viele einheimische Marken in Sachen Beliebtheit bei den Konsumenten ihre ausländischen Wettbewerber. Dazu gehören Li-Ning und Erke in der Sportbekleidungsbranche, Midea und Gree bei den Haushaltsgeräten oder Perfect Diary und Florasis in den Kosmetikmärkten. Einige chinesische Brands wachsen beim Umsatz inzwischen schneller als ihre vergleichbaren ausländischen… Chinesische Brands überholen westliche Marken weiterlesen

Chinesische GDPR: Auf der sicheren Seite

Mit der Veröffentlichung des zweiten Überarbeitungsentwurfs des Gesetzes zum Schutz persönlicher Daten (Personal Information Protection Law, PIPL) hat China einen weiteren Schritt zum Datenschutz getan. Obwohl es sich nicht um das endgültige Gesetz handelt, scheint die Gesetzgebung zum Schutz personenbezogener Daten in die Endphase eingetreten zu sein, und es wird angenommen, dass das PIPL bald… Chinesische GDPR: Auf der sicheren Seite weiterlesen

MLPS 2.0: China verstärkt seine Inspektionen zur Cybersicherheit

Die Umsetzung des Cyber Security Law durch das Multi Level Protection Scheme (MLPS 2.0) ist für alle Unternehmen, die in China niedergelassen sind, eine Pflicht. Weil die Umsetzung bisher nur schleppend angelaufen ist, hat die Regierung jetzt die Überwachung in Sachen Cybersicherheit verstärkt und drängt die Unternehmen, ihre MLPS-Verpflichtungen zu erfüllen. Die Behörden haben dabei… MLPS 2.0: China verstärkt seine Inspektionen zur Cybersicherheit weiterlesen

Unternehmen müssen ihre Daten lokalisieren

Wenn es um den Datenschutz in China geht, ist die Auseinandersetzung mit Anforderungen zur Datenlokalisierung für ausländische Unternehmen unumgänglich. Die grundlegenden Anforderungen finden sich derzeit hauptsächlich im Cyber Security Law, während es für bestimmte Branchen, wie beispielsweise das Finanzwesen, die Gesundheitsbranche oder Online-Buchungsdienste für Taxis, brancheneigenen weitere Anforderungen zur Datenlokalisierung gibt. Das Cybersicherheitsgesetz unterscheidet zwischen… Unternehmen müssen ihre Daten lokalisieren weiterlesen

China will seine Cloud-Services für EU-Unternehmen öffnen

Die Öffnung Chinas für europäische Investitionen, die das Investitionsabkommen zwischen China und der EU verspricht, beinhaltet den Marktzugang in vielen Sektoren – einschließlich der Cloud-Dienste und anderer Online-Dienste. China hat zugestimmt, seinen Cloud-Services-Sektor für EU-Investitionen bis zu einer Obergrenze von 50 % zu öffnen. Das Inkrafttreten des CAI kann damit neue Möglichkeiten für ausländische Technologieunternehmen… China will seine Cloud-Services für EU-Unternehmen öffnen weiterlesen

Der lange Arm des Rechts: Neuer Gesetzesentwurf zum Schutz persönlicher Daten

China verbessert den Datenschutz mit dem Personal Information Protection Law (PIPL) weiter. Das Gesetz wird den Schutz personenbezogener Daten zusammen mit dem Cyber Security Law und dem Data Security Law (noch im Entwurf) noch einmal stärken und einen tiefgreifenden Einfluß auf Unternehmen innerhalb und außerhalb Chinas haben.   Ausländische Unternehmen müssen besonders die extraterritorialen Auswirkungen… Der lange Arm des Rechts: Neuer Gesetzesentwurf zum Schutz persönlicher Daten weiterlesen