Shanghai verbessert den Datenschutz

Shanghai erhöht das Niveau des Datenschutzes in der Stadt. Im Rahmen eines Pilotprogramms sollen Datenkategorien klassifiziert und abgestuft sowie die Entwicklung von Katalogen wichtiger Daten vorangetrieben werden. Das Programm wird zu diesem Zweck typische Fälle identifizieren, allgemeine Methoden entwickeln und bedarfsentsprechende Schulungen anbieten.

Hintergrund ist das Data Security Law (DSL), das einen klassifizierten und abgestuften Datenschutz beinhaltet und die Systematisierung wichtiger Daten fordert. Seit seinem Inkrafttreten am 01.09.2021 treiben die chinesische Zentralregierung und die lokalen Verwaltungen die Umsetzung beschleunigt voran. Branchenexperten zufolge befindet sich der 2022 fertiggestellte Entwurf Informationssicherheitstechnologie – Sicherheitsanforderungen für die Verarbeitung wichtiger Daten im Prozess der legislativen Entscheidungsfindung, der nationale Standard Informationssicherheitstechnologie – Richtlinie für die Identifizierung wichtiger Daten ist in der Überprüfung. Neben Shanghai arbeiten auch andere Städte und Provinzen wie Shanxi, Liaoning, Zhejiang, Guangdong und Peking an der Integration des klassifizierten und abgestuften Datenschutzes in die lokale Gesetzgebung.

Ausländische Unternehmen in China sollten sich im Rahmen ihrer IT-Compliance jetzt die einschlägigen Informationen der lokalen Regierung beschaffen, mit Hilfe externer Experten ein Data-Mapping durchführen, ihre Datenbestände auf die Konformität mit den Gesetzen hin überprüfen und einen klassifizierten und abgestuften Datenschutz implementieren.

Bild> Unsplash

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