Pirateriegeschäft hebt ab

Die chinesische Marken- und Produktpiraterie nimmt weiter zu. Das zeigen nicht nur unsere Projekterfahrungen, sondern auch die neuen IP-Statistiken, die das chinesische State Intellectual Property Office (SIPO) und die State Administration for Industry and Commerce (SAIC) im ersten Halbjahr 2017 herausgegeben haben. Den Daten zufolge wurde zwischen Januar und Juni in etwa 25.000 Fällen gegen Counterfeiter ermittelt, 22.000 davon wurden abgeschlossen. Die Hälfte waren Fälle von Markenverletzungen und umfassten Waren im Wert von etwa 16,5 Mio. EUR. Alarmierend: Die Zahl der Ermittlungen, die in den ersten 6 Monaten 2017 durchgeführt wurden, ist genauso hoch wie die gesamte Anzahl der Fälschungsfälle im Vorjahr.

IP Infographik

Die chinesische Regierung reagiert inzwischen mit einem deutlich schärferen Kurs. Der Action Plan for the Protection of Intellectual Property Rights owned by Foreign-invested Enterprises wurde im September 2017 für die Dauer von vier Monaten in Kraft gesetzt. Das Abkommen sieht für eine Reihe von Gesetzesverstößen und Delikten strengere Strafen vor. Geistiges Eigentum wird in China immer wichtiger. Das Land zahlt mittlerweile 12,5 Mrd. EUR für die Nutzung von geistigem Eigentum aus dem Ausland, verglichen mit der Vorjahresperiode sind die Ausgaben um 23% gestiegen.

Informationen zur nachhaltigen und effektiven Bekämpfung der chinesischen Marken- und Produktpiraterie finden Sie in unseren Videos.

https://www.youtube.com/watch?v=wBwECsY60vg&feature=youtu.be

https://www.youtube.com/watch?v=f3EcR7bQq8Q&feature=youtu.be

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