Vierte industrielle Revolution: Asiatische Unternehmen springen nach vorne

Das Europäische Patentamt (EPA) meldet einen sprunghaften Anstieg der Patentanmeldungen für smarte und vernetzte Objekte. Dazu gehören Kerntechnologien mit Hardware, Software und Vernetzung, Grundlagentechnologien (Enabling Technologies) wie Künstliche Intelligenz und Benutzerschnittstellen sowie Anwendungen dieser Technologien in Bereichen wie Business, Haushalt, Auto oder Produktion. In den letzten drei Jahren wuchsen die Anmeldezahlen in diesen Bereichen beim EPA um 54%. Die meisten Anmeldungen betreffen die Vernetzung, die am schnellsten wachsenden Technologiefelder sind 3D-Druck, künstliche Intelligenz, und Benutzeroberflächen.

Markant ist, dass der schnelle Anstieg nur von wenigen, überwiegend asiatischen Anmeldern getrieben wird, wobei die meisten Patentanmeldungen von südkoreanischen Samsung und LG und von chinesischen ZTE und Huawei kommen. Europa, die USA und Japan liegen bei den Patentanmeldungen zahlenmäßig zwar noch vorne, fallen beim Wachstum aber zurück. Südkorea und China befinden sich im sogenannten Leapfrog.

Die vierte industrielle Revolution wird immer mehr durch asiatische Innovationsführer vorangetrieben. Um die eigene Position halten und stärken zu können, müssen westliche Technologieunternehmen mehr investieren. Entscheidend ist, den Markt, den Wettbewerb und die Anmeldetrends genau zu verstehen. Hier wird Intellectual Property Competitive Intelligence (IPCI) relevant, die Recherche und Analyse brandneuer Patente in der jeweiligen Landessprache.

Quelle: EPO

Bild: EPO

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