Fälschungen in der Schweiz: Urlaubssouvenirs rückläufig, Online-Schnäppchen nehmen zu

Die Schweiz meldet rückläufige Zahlen bei den Importen gefälschter Produkte durch Touristen. So konfiszierten die Zöllner im Jahr 2016 rund 40 Prozent weniger Plagiate als im Jahr zuvor. Die Aktionen des Schweizer Zolls, Reisende auf das Verbot gefälschter Urlaubssouvenirs aufmerksam zu machen, zeigen Wirkung.

Dennoch wächst die Marken- und Produktpiraterie weiter. Der Grund liegt in der zunehmenden Nutzung digitaler Vertriebswege durch die Fälscher. Im Internet haben Schweizer Privatpersonen offensichtlich weniger Hemmungen, Fakes zu bestellen, wobei Asien ihre Hauptbezugsregion ist. Die unzähligen asiatischen Plattformen bieten Markenfälschungen zum Schnäppchenpreis an und liefern inzwischen sicher und schnell nach Europa.

Über den Online-Handel können Markenfälscher die Märkte sehr fein penetrieren, ihre illegale Ware findet über das Internet den Weg in das kleinste Dorf. Deshalb wird der Wachstumstrend in der Produkt- und Markenpiraterie langfristig stabil bleiben.

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